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Ausgabe 1/2026

Strategien der Hoffnung

Die gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen geben kaum Anlass zu Optimismus. Doch wachsen gegen die Faschisierung auch Widerstände, der Handlungsdruck erzwingt das Nachdenken über neue Allianzen, in der Praxis der Proteste entstehen neue Bündniskonstellationen.

International

Der Widerstand wächst

Von Max Elbaum

Mit seinem bahnbrechenden Wahlkampf hat Zohran Mamdani im Rennen um das Bürgermeisteramt in New York City einen klaren Sieg errungen. Das – wie auch die Proteste gegen die Einsätze von ICE und National garde in den USA – zeigen, wie der Widerstand erfolgreich sein kann

Strategie

Das politische Feld nach links verschieben

Um der Faschisierung etwas entgegenzusetzen, braucht es eine möglichst starke Linke – und darüber hinaus eine breite Allianz für einen sozialen Antifaschismus. Die Bedingungen sind unzureichend, ihr Zustandekommen vielleicht unwahrscheinlich. Gefährlich wäre es, den Versuch nicht zu wagen

Von Mario Candeias
Geschichte

Das ambivalente Vermächtnis der Volksfront

Mitte der 1930er-Jahre schlossen sich in Frankreich Linke zu einer politischen Allianz gegen rechts zusammen und verfolgten als Volksfrontregierung Ansätze einer antifaschistischen Demokratie. Diese weiterzuentwickeln bleibt auch heute 
eine zentrale Aufgabe der Linken

Von Kasper Braskén
Strategie

Für einen Aufstand der Töchter

Warum es einen intersektionalen Antifaschismus braucht

Angesichts der Bedrohungen von rechts braucht es einen eigenständigen feministisch-intersektionalen Kulturkampf. Antifaschistische Allianzen müssen darin Brücken bauen und polarisieren gleichzeitig. Nur so lässt sich Gegenmacht gegen die Kontinuitäten von Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung organisieren

Von Lia Becker, Lola Fischer-Irmler, Barbara Fried, Elisa Otzelberger, Birgit Sauer und Alex Wischnewski
Strategie

Affektive Demokratie

Die Politisierung von Wut scheint derzeit das Terrain der Rechten allein. Emotionalität und die Sorge umeinander sind aber wesentliche Elemente des politischen Handelns, insbesondere für queer-feministische Kämpfe gegen autoritäre Entwicklungen

Von Birgit Sauer

LUXEMBURG — Gesellschaftsanalyse und linke Praxis ist das Diskussionsorgan einer pluralen Linken und sucht nach Wegen zu einer sozialistischen Transformation. Die Zeitschrift bringt linke Analysen und Strategien zusammen, jenseits der Trennung von Strömungen und Schulen, von Politik, Ökonomie und Kultur. Uns interessiert die Verbindung von Theorie und Praxis, von alltäglichen Kämpfen und großen Alternativen. Was tun – und wer tut es? Die Zeitschrift wird herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und erscheint kostenfrei dreimal im Jahr. 

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