



Die gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen geben kaum Anlass zu Optimismus. Doch wachsen gegen die Faschisierung auch Widerstände, der Handlungsdruck erzwingt das Nachdenken über neue Allianzen, in der Praxis der Proteste entstehen neue Bündniskonstellationen.


Um der Faschisierung etwas entgegenzusetzen, braucht es eine möglichst starke Linke – und darüber hinaus eine breite Allianz für einen sozialen Antifaschismus. Die Bedingungen sind unzureichend, ihr Zustandekommen vielleicht unwahrscheinlich. Gefährlich wäre es, den Versuch nicht zu wagen

Mitte der 1930er-Jahre schlossen sich in Frankreich Linke zu einer politischen Allianz gegen rechts zusammen und verfolgten als Volksfrontregierung Ansätze einer antifaschistischen Demokratie. Diese weiterzuentwickeln bleibt auch heute
eine zentrale Aufgabe der Linken

Warum es einen intersektionalen Antifaschismus braucht
Angesichts der Bedrohungen von rechts braucht es einen eigenständigen feministisch-intersektionalen Kulturkampf. Antifaschistische Allianzen müssen darin Brücken bauen und polarisieren gleichzeitig. Nur so lässt sich Gegenmacht gegen die Kontinuitäten von Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung organisieren
